Jan Banning - Comfort Women

Jan Banning Comfort Women

Troost meisjes

Die Vergewaltigung von Frauen scheint ein normales Nebenerzeugnis von Kriegen
zu sein. Im Zweiten Weltkrieg errichtete das japanische Militär sogar ein System für
diese Form der sexuellen Sklaverei. In Asien wurden zehntausende sogenannter
„Comfort Women“ (Wohlfühl-Frauen) in Militärbordells zur Prostitution
gezwungen. Außerdem wurden viele Mädchen in Eisenbahnwaggons, Fabriklagern
oder zu Hause Nacht für Nacht sexuell missbraucht. An den physischen und
psychischen Konsequenzen litten diese Frauen ein Leben lang.

Der Fotograf Jan Banning und die Autorin Hilde Janssen besuchten Frauen, die
während des zweiten Weltkrieges Opfer von sexueller Gewalt und
Zwangsprostitution wurden. In dem Buch „Comfort Women“ sprechen 18 von ihnen
erstmals offen über das Thema, trotz des bestehenden Tabus. Im Buch werden ihre
Portraits und japanische Kriegspropaganda-Poster gegenübergestellt um beide
Seiten zu beleuchten. Der Dokumentarfilmer Frank van Osch hat die beiden Autoren
während ihrer Arbeit in Indonesien begleitet.

Über den Künstler:

Der Fotograf Jan Banning (geb. 1954 als Sohn niederländisch-indischer Eltern) erwarb
sich mit seinem Buch und seiner Ausstellung „Bureaucratics“ weltweite Anerkennung.
Frühere Bücher sind „Traces of War: Survivors of the Burma and Sumatra Railways
and Vietnam: Doi Moi. Unter den zahlreichen Auszeichnungen Bannings befindet sich
auch ein World Press Photo Award, und er hat in zahlreichen europäischen Ländern,
den Vereinigten Staaten, Indonesien und anderorts ausgestellt. Sein Werk wurde
international veröffentlicht und befindet sich im Besitz von Sammlern aus aller Welt.

ENGLISH:

Raping women seems to be a normal byproduct of wars. During World War II, the
Japanese military even set up a system for sex slavery: Tens of thousands of
“comfort women” in Asia were forced into prostitution at military brothels.

In addition, many girls were abused sexually in railroad wagons, factory
warehouses or night after night at home. Most of these women have suffered
physical and emotional consequences ever since. Jan Banning and
Hilde Janssen visited Indonesian women who during the war were victims of
forced sexual labor. In this book, 18 of them break the persistent taboo against
speaking out on the issue. Showing them in combination with Japanese war posters,
the book presents male and female sides of war, and propaganda versus reality.
Short narratives depict the fate of these and other former comfort women, painting
a gripping picture of this hidden history.

About the artist:
Photographer Jan Banning (b. 1954 from Dutch East Indies parents) gained worldwide
recognition with his book and exhibition BUREAUCRATICS. His earlier books include
Traces of War: Survivors of the Burma and Sumatra Railways and Vietnam: Doi Moi.
Among Banning’s many awards is a World Press Photo Award, and he has exhibited
in many European countries, the United States, Indonesia and elsewhere. His work
has been published internationally and is in collections worldwide.

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AutorJan Banning
EditorHilde Janssen
Auflage1.500
Format23,5 x 320 cm
Umfang128 Seiten, 24 farbige Abbildungen, 3 Sorten Papier dramaturgisch (Plakate) mit Text und Bild abgestimmt. Sprachen: Englisch & Holländisch
Erscheinung13.04.2010